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                                               VDO - A Trademark of the Continental Corporation

 

Ende 2007 hat die Continental AG die Siemens VDO Automotive AG übernommen und Mitte 2008 als Continental Automotive GmbH
in den Konzern integriert. Damit ist der fünftgrößte Automobilzulieferer der Welt entstanden, der mit umfangreichem Produktportfolio
und Innovationskraft individuelle Mobilität sicherer, komfortabler und nachhaltiger macht.

Weitere Details finden Sie hier.

MARX arbeitet schon seit Jahrzehnten mit dem VDO Bereich zusammen. Unsere kompetenten Mitarbeiter verfügen daher über einen
großen Erfahrungsschatz und sind bestens für die Zukunft gerüstet.

Bei Fragen zum Bereich Fahrzeugtechnik kontaktieren Sie gern unsere Mitarbeiterin

Elke Licht         Telefon 040 / 237 79 - 127

 

Geschichte

Geschichte der Continental Automotive GmbH

Die Wurzeln reichen bis in die Anfänge der Automobilgeschichte zurück. Die Geschichte des Unternehmens spiegelt Erfahrungen aus mehr als 100 Jahren Automobilgeschichte, gebündelte Kompetenz und internationales Know-how wider, mit denen sich Continental Automotive GmbH eine führende Position im Bereich Automobilelektronik erarbeiten konnte.

Wie alles begann

Als Karl Benz anno 1886 seinen Motorwagen patentieren ließ, läutete er damit die Ära des Automobils ein. Wenige Jahre später – im Oktober 1902 – meldete der Ingenieur Otto Schulze in Berlin eine ungewöhnliche Idee zum Patent an: einen Geschwindigkeitsmesser für Automobile – den Tacho, der den Grundstein für den Erfolg von VDO legen sollte. Nur wenige Kilometer entfernt sammelten zu dieser Zeit auch die Ingenieure der Siemens-Schuckert-Werke ihre ersten Erfahrungen mit dem Automobil: In Reinickendorf stellten sie 1905 eines der ersten Elektroautos der Welt her, die "Viktoria". Drei Jahre später wurde es von einem benzinbetriebenen Modell abgelöst, dem „Protos“, der als schnellstes Automobil das Rennen New York-Paris gewonnen hatte. Zwanzig Jahre lang liefen in den Siemens-Schuckert-Werken insgesamt 25.000 Automobile vom Typ "Protos" vom Band,
bis man 1927 die Produktion einstellte. Denn der Automobilbau hatte mit der Kernkompetenz des Unternehmens, der Elektrotechnik, nur am Rande zu tun. Damals war es nicht die Elektrik, sondern die Mechanik, die Dynamik unter die Motorhaube brachte.

Die "Goldenen 20er Jahre"

Mechanik bestimmte zu dieser Zeit auch die Instrumentierung – wie den Tachometer von VDO. Nachdem der erste Weltkrieg die Produktion zunächst verzögert hatte, begann sie in den frühen 20er Jahren zu florieren. Der Geschwindigkeitsmesser, den Otto Schulze erfunden hatte, wurde seit 1923 bei der OSA Apparate GmbH in Frankfurt am Main gefertigt. Das Unternehmen hatte Adolf Schindling 1921 zusammen mit zwei Partnern gegründet. Durch eine Fusion mit dem Tachometerbereich der Deutschen Tachometerwerke GmbH (Deuta) entstand 1928 die VDO Tachometer AG – Vereinigte Deuta OTA. Mit dem Käfer, dem bekanntesten deutschen Automobil, in dem die Tachos ab 1939 in Serie verbaut waren, wurde auch das Kürzel VDO populär. In den kommenden Jahren etablierten sich die drei Buchstaben weltweit zum Sinnbild für zuverlässige und exakte Messgeräte. 20 Jahre später überstieg die Jahresproduktion die Vier-Millionen-Grenze. Der große Erfolg mit Produkten wie der ersten vollelektrischen Instrumentengarnitur gab den Ausschlag, sich auch international auszurichten. Mit dem Bau des ersten Auslandswerkes in Melbourne, Australien, wurde 1957 begonnen. Zahlreiche weitere Standorte rund um den Globus folgten.

Erfolgreich in den 60er Jahren

In den frühen 60er Jahren knüpften auch die Siemens-Schuckert-Werke, die
1966 mit Siemens & Halske und den Siemens-Reiniger-Werken zur Siemens AG verschmolzen wurden, an ihre frühen Erfolge mit dem Automobil an. Aus Regensburg lieferten sie 1964 zunächst Kabelsätze für die Automobilindustrie, später folgten Zentralverriegelungsanlagen für Opel und Fiat. Die nachfolgenden Jahre standen ganz im Zeichen der Kfz-Elektrik: 1967 wurde die erste zentral gesteuerte Kindersicherung in einen Ford eingebaut. Der Bereich weitete sich 1973 durch die zunehmende Verwendung von Halbleitern für Kfz-Produkte zur Autoelektronik aus.

Aufschwung mit der Kfz-Elektrik: 1970 – 1990

Auch die VDO Adolf Schindling AG – seit 1973 eine eigenständige Aktiengesellschaft – präsentierte Weltneuheiten, die Karriere machten, wie zum Beispiel den elektrischen Tempomat oder die erste direkt im Cockpit eingebaute Quarzuhr. VDO-Produkte gehörten jedoch nicht nur im Auto, sondern auch in der Luft- und Schifffahrt zum Ausstattungsstandard. Dabei setzte das Unternehmen Trends, an denen man sich noch heute orientiert: Die konsequente Weiterentwicklung des zentralen Informationssystems von 1976, das Warn- und Sicherheitshinweise im Sichtbereich des Fahrers bündelte, ist das Head-up Display: 1989 erstmals auf IAA vorgestellt, erobert es heute als Serienprodukt den Markt. Innovationen der nächsten Jahre waren Bordcomputer für Opel, Zündschaltgeräte für BMW oder Alarmanlagen für Ford.
Erst 1989 wurde aus dem Bereich Installations- und Automobiltechnik ein eigenständiger Unternehmensbereich – Siemens Automobiltechnik.

Für die Zukunft gerüstet1991 übernimmt die Mannesmann AG die Mehrheit der VDO Adolf Schindling AG; drei Jahre später erfolgt die vollständige Übernahme. Im Jahr 2001 fusionieren Mannesmann VDO und Siemens Automotive zur Siemens VDO Automotive AG - einer der weltweit führenden Automobilzulieferer für Elektronik und Mechatronik. Seit dem Merger konnte der erfolgreiche Global Player seine Umsätze um über 20 Prozent steigern und schloss das Geschäftsjahr 2007 mit einem Umsatz von mehr als 10 Milliarden Euro ab. Im Juli traf die Siemens AG die Entscheidung, Siemens VDO zum einem Kaufpreis von 11,4 Milliarden Euro an die Continental AG zu verkaufen. Seit Dezember 2007 ist Siemens VDO mit weltweit mehr als 55.000 Mitarbeitern in die Continental AG integriert. Mit dem Merger rückt die Continental AG unter die Top 5 im Branchenranking auf.